KI-Tools verändern die Arbeit an älteren Games massiv. Projekte wie PC-Ports und ungewöhnliche Modding-Kombinationen wie Tony Hawk in Call of Duty sorgen für Aufmerksamkeit, gleichzeitig wächst die Kritik aus der Modding-Szene.
Ein Beispiel ist unter anderem The Legend of Zelda: Link’s Awakening für Nintendo Switch, das mithilfe von Decompiling auf den PC gebracht wurde. Und eben auch die schon genannten Skateboard-Ausflüge von Tony Hawk in COD oder Elden Ring sind zwar lustig anzusehen, aber auch nicht frei von Kritik.
Denn nicht jeder hat Bock auf diese Entwicklung. Eine KI-Portierung von Banjo-Tooie stieß bei Entwicklern aus der Szene auf Kritik. So bedient sich hier die KI an Tools die von Entwicklern aus der Szene erstellt wurden.
Am 15. Oktober stellte zudem decomp.dev seinen öffentlichen Projektindex ein. Die Plattform dokumentierte den Fortschritt verschiedener Decompiling-Projekte. Betreiber Luke Street sieht die Arbeit der Szene durch den zunehmenden Einsatz von KI gefährdet.
Auch Destiny 1 ist zur Zeit in aller Munde, denn das Fanprojekt Project Golden Age arbeitet daran, den ursprünglich nicht für PC veröffentlichten Titel auf den Rechner zu bringen. Hierzu gibt es auch bereits Gameplay, welches in 4k und 60 FPS läuft.
Das lässt natürlich das Herz eines jeden Destiny-Fans höher schlagen, aber der Umgang mit den Tools und der Arbeit von Moddern ist dennoch stark zu kritisieren.
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