Vor einer Woche hat EA BioWare dichtgemacht und das neue Mass Effect gleich mit. Die Frage, die sich seitdem alle stellen: Warum eigentlich?
Eine Antwort liefert jetzt Bloomberg. Und die lautet schlicht und ergreifend: Star Wars.
Laut anonymen Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens hat sich die EA-Führung die Planung für die nächsten Jahre angeschaut und festgestellt, dass da zwei richtig teure Sci-Fi Franchises in der Entwicklung sind.
Auf der einen Seite das neue Mass Effect, das intern wohl als Mass Effect Universe lief. Auf der anderen Seite Star Wars: Battlefront 3. Beide Projekte hätten jeweils mehrere hundert Millionen Dollar gekostet.
Und Geld ist bei EA gerade ein Thema. Durch die Übernahme durch einen saudi-arabischen Staatsfonds sitzt der Publisher auf rund 18 Milliarden Dollar Schulden. Hier wurde nun wohl das Pro und Contra gegeneinander aufgewogen.
Das Ergebnis: Battlefront 3 gilt als die sicherere Wette. Eine große Marke, ein bekanntes Genre, planbare Verkäufe…während ein neues BioWare-Rollenspiel als deutlich riskanter eingestuft wurde.
Bloomberg nennt noch weitere Gründe: Die letzten BioWare-Spiele kamen bei Kritikern und Spielern schlechter an als die alten Klassiker, dazu kommt Unternehmenspolitik hinter den Kulissen. Die Entscheidung zwischen Star Wars und Mass Effect soll aber einer der wichtigsten Punkte gewesen sein.
EA selbst bleibt bei der Erklärung vage. Man habe die Entscheidung nach monatelanger Planung und Analyse getroffen und müsse sich auf die größten Chancen für die Zukunft konzentrieren. Konkrete Gründe nennt das Unternehmen nicht.
Alles Weitere stammt also aus anonymen Quellen und ist nicht bestätigt.
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